Lohnt sich ein Standherd für mich?

Standherde - wir sind überzeugt!

 

 

 

Seit den 20er Jahren galt sie als schick: die Einbauküche. In letzter Zeit hat diese, immer auf gewisse Standards ausgerichtete, Küchenlösung jedoch Konkurrenz bekommen. Viele Haushalte entdecken ihre Liebe zu Einzelmodulen neu. Grund dafür ist oft der Wunsch, die heimische Küchenzeile mit einem frei stehenden Herd auszurüsten anstatt mit einem standardisierten Einbauherd. Verständlich! Denn der Standherd hat im Vergleich zur Einbaulösung einige Vorteile.

 

 

 

 

Größerer Brennerabstand

Das Kochfeld eines typischen Einbauherds ist grundsätzlich nur 50 cm tief. Der Brennerabstand beträgt deshalb nur etwa 20-22 cm. Und das bedeutet, dass man bei Benutzung einer 28-cm-Pfanne auf dem hinteren Kochfeld das vordere kaum bzw. nur noch für einen Milchtopf mit maximal 12 cm Durchmesser verwenden kann. Wer beim Kochen mehrere große Töpfe parallel erhitzen will, ist bei der eingebauten Variante also ziemlich aufgeschmissen. Bei einem Standherd gleicher Größe hingegen wird die Kochfläche nicht durch einen ohnehin sinnlosen „Einbaurand“ begrenzt. Die Tiefe von 60 cm wird hier voll ausgenutzt. Der Abstand der Brenner ist damit groß genug, um jedes Kochfeld wunschgemäß zu nutzen: Auf einem Ilve 60 cm Standherd passen 4 große Pfannen oder Töpfe gleichzeitig.

brennerabstand kochfeld standherd

 

Standherd

Günstiger in der Anschaffung

Auch beim Preisvergleich schneidet der Standherd oft besser ab. Denn man spart sich z. B. den Unterschrank für den Backofen, der im Fachhandel schnell mit bis zu 500 € zu Buche schlägt. Und auch die Arbeitsplatte, die insbesondere durch den gesonderten Ausschnitt für das Kochfeld preislich in die Höhe schnellt, fällt bei einer Modulküche in dieser Form weg. Dadurch lassen sich – je nach Material der Platte – weitere 250 € bis 500 € sparen. Wenn man bedenkt, dass ein günstiger Standherd wie z. B. der Smeg C6GMXD8 Herd mit Gaskochfeld bei uns bereits ab etwa 1.250 € erhältlich ist, wird das Sparpotenzial klar: Das Geld, das man beim Einbauherd in das „Drumherum“ investieren muss, reicht bei der Standherdvariante unter Umständen gleich für den ganzen Herd. Selbst Sparfüchse können sich daher bei der Entscheidung für einen Standherd auf Wunsch einen hochwertigen Herd von Ilve wie den nostalgischen ILVE PPN-60 leisten, ohne mehr auszugeben.

 

Individueller und praktischer beim Umzug

Modulküchen mit Standherd sind außerdem individueller in der Gestaltung und Aufteilung und lassen sich weitaus freier planen. Persönliche Vorlieben wie ein breiterer Herd mit 2 Backöfen oder 5-flammige Kochfelder sind problemlos integrierbar. Auch besondere Raummaße oder eine ungewöhnliche Raumaufteilung mit Schrägen stellen kein Problem dar. Und last, but not least: Im Gegensatz zu einem fest verbauten Einbauherd lässt sich ein frei stehender Herd auch bei einem Umzug einfach in die neue Wohnung mitnehmen. Kein Wunder also, dass wir Standherde-Fans sind...

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